Nasenneben­höhlenoperation

Mit einem modernen endoskopischen Verfahren frei von Beschwerden

Unsere Nase besteht nicht nur aus dem sichtbaren äußeren Teil, sondern verfügt im Inneren über ein sehr komplexes, paarig angelegtes System an Hohlräumen, wozu Siebbeinzellen, Stirnbeinhöhlen, Kieferhöhlen und Keilbeinhöhlen zu rechnen sind. Akute oder chronische Entzündungen dieser Nebenhöhlen können zu einer blockierten Nasenatmung, Schleimfluss im Rachenbereich, Kopfschmerzen sowie auch Gesichtsschmerzen führen. Insbesondere in chronischen Fällen kann die konservative Behandlung (etwa durch Inhalation, abschwellende Medikamente, Antibiotika) an ihre Grenzen stoßen. Hier schafft eine endoskopisch durchgeführte Nasennebenhöhlenoperation Abhilfe – selbst nach langjährigen Krankheitsverläufen.

Nasennebenhöhlenoperationen fallen ins Fachgebiet von HNO-Ärzten und werden nicht von plastischen Chirurgen ausgeführt. Als ausgewiesene Spezialisten können wir Ihnen – immer abhängig von der Ausprägung des Befundes – eine Kombination der Sanierung Ihrer Nebenhöhlen mit einer ästhetischen Korrektur anbieten.

Diagnose: Diagnose

Wenn Symptome wie eine gestörte Nasenatmung, Kopf- bzw. Gesichtsschmerzen oder Sekretfluss nicht abklingen oder in kurzen Abständen wiederkehren, sind verschiedene diagnostische Verfahren angeraten. Mit ihrer Hilfe können wir feststellen, ob eine chronische Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) vorliegt und ob eine Operation nötig ist. Zunächst wird mit einer Nasenspiegelung (Rhinoendoskopie) der Zustand der Schleimhaut in der Nase untersucht. Mittels Ultraschall, Röntgen oder einer Computertomographie (CT) lässt sich dann das exakte Ausmaß einer chronischen Sinusitis ermitteln.

Indikationen: Indikationen für einen operativen Eingriff

Eine chronische Sinusitis hat oft eine Störung der Drainage und der Belüftung der Nasennebenhöhlen zur Folge. Nicht selten ziehen diese chronischen Entzündungen auch Wucherungen im Bereich der Nasennebenhöhlen (Polypen) nach sich. Hier kann eine operative Intervention sinnvoll sein, wenn alle konservativen medikamentösen Therapieversuche zu keiner Besserung der Beschwerden führten.

Operation: Wie läuft die Nasenneben­höhlenoperation ab?

Wenn eine chronisch polypöse Nasennebenhöhlenentzündung vorliegt, führen wir einen endoskopischen kontrollierten Eingriff durch (sogenannte FESS = functional endoscopic sinus surgery). Dies bedeutet, dass wir ohne äußeren Schnitt mit dünnen endoskopischen Instrumenten durch das Naseninnere zu den Nebenhöhlen vordringen. Ziel ist es, die natürlichen Öffnungen der Nasennebenhöhlen zu erweitern bzw. freizulegen, um den Sekretabfluss und die Belüftung zu gewährleisten. Die entzündete Schleimhaut wird hierbei aus den betroffenen Nebenhöhlen entfernt. Die Kosten für eine Nasennebenhöhlenoperation werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen.

Abhängig vom Ausprägungsgrad der chronischen Sinusitis können wir gleichzeitig auch eine Rhinoplastik durchführen. Bei ausgeprägten Befunden erfolgt zunächst die Sanierung der Nebenhöhlen und drei Monate später die Rhinoplastik (ästhetische Korrektur) oder Septorhinoplastik (ästhetisch-funktionelle Korrektur).

Für die Operation ist zumeist eine Vollnarkose nötig. Ob der Eingriff ambulant erfolgen kann oder ein stationärer Aufenthalt indiziert ist, hängt vom Umfang der operativen Maßnahmen ab.

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