Rachenmandel-Operation

Ein risikoarmer Eingriff

Die Rachenmandeln können Ursache dafür sein, dass Ihr Kind unter Schnarchen oder regelmäßigen Mittelohrentzündungen leidet, aber auch für eine bestehende Sprachentwicklungsverzögerung. Insbesondere bei Kindern zwischen drei und sieben Jahren sind die im oberen Bereich des Nasenrachens befindlichen Rachenmandeln, im Volksmund Polypen genannt, häufig vergrößert.

Vergrößerte Rachenmandeln, die meist nach Infektionskrankheiten auftreten, erschweren die Nasenatmung erheblich, bedingen eine chronische Mundatmung und verursachen Schlafprobleme. Polypen begünstigen darüber hinaus Atemwegsinfekte und Flüssigkeitsansammlungen im Mittelohr.

Schlechtes Hören und eine verzögerte sprachliche Entwicklung des Kindes sind die Folge. Eine operative Entfernung der Rachenmandeln ist in solchen Fällen dringend geboten und kann all diese Beschwerden beseitigen. Der risikoarme Eingriff wird täglich hundertfach in deutschen Praxen durchgeführt.

Operation: Wie läuft eine Rachenmandel-Operation ab?

Bei der Operation der vergrößerten Rachenmandeln handelt es sich um einen ambulanten Eingriff, der durch den Mund unter Sicht durchgeführt wird. Hierfür versetzen wir Ihr Kind in eine kurze Vollnarkose; bei der Narkoseeinleitung darf ein Elternteil mit im Raum sein. Mit einem Ringmesser entfernt der behandelnde Arzt dann die Polypen. Die eigentliche Operation dauert nur wenige Minuten. Nach etwa einer Woche ist die Wundheilung abgeschlossen, und Ihr Kind kann wieder in den Kindergarten oder die Schule gehen.

Durch den Eingriff verbessert sich die Belüftung der Ohrtrompete und damit des Mittelohrs. Außerdem wir die physiologische Nasenatmung erleichtert, so dass der Mund geschlossen bleibt und somit auch der Oberkiefer durch den nun bestehenden Anpressdruck der Zunge in die Breite wachsen kann. Kieferfehlbildungen, die durch chronische Mundatmung bedingt sind, können auf diese Weise verhindert werden.

Nach der OP: Was ist nach dem Eingriff zu beachten?

Wenn Ihr Kind nach der Operation nach Hause kommt, sollte es sich ausruhen. Bitte achten Sie darauf, dass der kleine Patient anfangs eher kühle, weiche Nahrung zu sich nimmt und körperliche Anstrengung einige Tage lang vermeidet. Nachblutungen sind zwar sehr selten, dennoch sollte bei kleinen Kindern regelmäßig kontrolliert werden, ob keine Blutung vorliegt.

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